Magazin
06.05.2009 - Genre: Alternative & Punk

Selbstbetiteltes Debüt von One Dollar Milkshake

Was haben Klaus Kinski, schrill-blinkende Neonfarben, Milkshakes und abgedrehter Indie-Elektro-Pop gemeinsam? Allen Vieren wird man beim Besuch eines Konzertes von One Dollar Milkshake zwangsläufig über den Weg laufen. Zwar starrt Berufscholeriker Kinski dem Besucher nur zweidimensional von Flyern und Postern entgegen, die anderen Elemente aber füllen den Raum mit Energie.

Catchy Hooks, pumpender Bass und ein Stehaufmännchen/Disco-Drumsound: Zu finden auf One Dollar Milkshake’s selbstbetitelter EP, die exklusiv hier bei Justaloud zu finden ist. Anspieltips sind im Besonderen “Samuel’s”, vom Sound her eine Hommage an gutgemachten 80er Jahre Pop, aber mit aufgedrehtem Bass und voller Lautstärke. Am besten im fahrenden Auto bei offenen Fenstern zu genießen. “She Doesn’t” erinnert mehr an moderne Indie-Klassiker, mit hackigen Gitarren Riffs und tanzbarem Chorus – vielleicht das richtige für die nächste Hausparty?

Definitiv das richtige für die nächste Party, gerne auch die im neuesten Elektroschuppen der Stadt, ist der Samuel’s-Remix des talentierten Kölner Elektrokünstlers Binarykid, der sich kürzlich zu der 4-Track EP hinzugesellt hat. Wer bei der “normalen” Version seine Beine vielleicht noch kontrollieren konnte, wird sich jetzt zwangsläufig den Beats fügen müssen.

ODM sind vier Nordrhein-Westfalen, laut Webseite als Disquo Isquo (Vocals, Gitarre), Fab (Gitarre, Effekte, Vocals), Nico (Drums, Kuhglocke, Percussion) und Mags (Bass, Effekte, Akrobatik) unterwegs, die es jetzt mit dem Rest von Deutschland aufnehmen wollen.

Wir sagen: Dann mal ran an die Milkshakes – sogar für weniger als One Dollar!

Autor: munzwurf